Under my Umbrella...
Es war einmal vor langer Zeit, als die Prinzessin gemeinsam mit dem Prinzen friedlich in einem Schloss lebte. Pustekuchen - so hätte die Welt vielleicht ausgesehen, wenn nicht die Regenschirm-Firma auf die Idee gekommen wäre, mittels Genexperimenten die ultimative Waffe zu erschaffen. Und das alles nur, um mehr Geld zu verdienen. Die Jahre sind vergangen, das gefürchtete Virus brach ein ums andere Mal aus und stürzte die Welt ins Chaos. So nun auch in Resident Evil: Revelations, einem weiteren Spiel aus der beliebten Franchise, das zwar neue Akzente setzen, zugleich aber alte Trends wiederaufleben lassen will. Eine Kombination, die Einsteiger sicherlich bewundernswert finden, Kenner aber an die Grenzen bringen wird. Ob das Horror-Action-Abenteuer auf dem Handheld überzeugen kann, verraten wir euch in den nächsten Zeilen... außer ein Zombie frisst uns zwischenzeitlich auf.
Geisterschiff Ahoi
Alles in Butter auf'm Kutter?
Zeitlich zwischen Resident Evil 4 und Resident Evil 5 gelegen, schlüpft ihr in die bekannten Rollen von Jill Valentine und Chris Redfield. Zu Beginn findet ihr euch als Jill auf einem verunglückten und scheinbar verlassenen Kreuzfahrtschiff wieder, der "Queen Zenobia", und müsst nun gemeinsam mit eurem Partner Parker Luciani nach Chris Redfield suchen. Denn laut den letzten GPS-Daten, sollte sich dieser hier irgendwo aufhalten, ist aber bei Nachforschungen über einen Virus der Gruppierung Veltro verschwunden. Während ihr immer tiefer in dunkle und enge Gänge vorstoßt, merkt ihr, dass irgendetwas nicht wirklich stimmt, denn so verlassen, wie Anfangs gedacht, ist das Schiff gar nicht. Doch statt Menschen oder dem scheinbar italienischen Kapitän, stoßt ihr auf unheimliche Monster und Zombies - vielleicht wäre „Queen Zombonia“ ein besserer Schiffsname gewesen. Weiter geht es mit diversen Rückblenden bzw. parallelen Ereignissen, die allerdings in anderen Szenerien stattfinden und mit einem Wechsel der Spielfigur verbunden sind. Zum Beispiel erlebt ihr als Chris Redfield, wie die Schurken von Veltro die gesamte Stadt Terragriga den BOWs (Bio Organic Weapons) ausgesetzt haben. Die vielen Wechsel der Schauplätze bringen Abwechslung in Resident Evil: Revelations und verdichten gleichzeitig die geheimnisvolle und undurchsichtige Atmosphäre. Verstecken muss sich die Geschichte nicht, stellt sich jedoch im Endeffekt eher Franchise-mäßig dar - überraschende Storywendungen gibt es dann doch eher selten.
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