Battlefield reloaded
Über mir strahlend blauer Himmel. Am Strand vor mir plätschert leise das Wasser ans Ufer. Doch dieses Idyll wird jäh unterbrochen: Schüsse durchzucken die Luft. Explosionen tönen mir aus der Entfernung entgegen. Als ich zur Nachbarinsel schaue, türmen sich dort bereits schwarze Rauchsäulen auf. Jetzt geht’s los! Die Zeit der Ruhe ist beendet. Schon rennen die ersten Soldaten an mir vorbei. Auch ich wechsle noch einmal kurz die Waffe und sprinte dann los. Schließlich ist dies kein Südseeurlaub. Dies ist Wake Island. Eine der beliebtesten Maps der Battlefield-Serie, die Entwickler DICE für den kommenden DLC Back to Karkand noch einmal in neuem Gewand auflegt. Viele von euch werden nun schimpfen: „Electronic Arts will uns nur wieder die Kohle aus der Tasche ziehen.“ Das stimmt aber nicht ganz. Natürlich wollen die Kanadier mit dem frühen Release der Zusatzinhalte auch Geld verdienen. Aber viele von euch bekommen Back to Karkand ja ohnehin kostenlos. Besitzer der Limited Edition von Battlefield 3 erhalten den DLC gratis. Das Paket erscheint noch im Dezember, wird aber zunächst eine Woche zeitexklusiv für die PlayStation 3 und PC angeboten. Xbox 360-User müssen sich also ein wenig länger gedulden. Wir konnten natürlich nicht so lange warten und sind nach Köln gefahren, um dort Back to Karkand ausführlich anzutesten.
Stimmen der Vergangenheit
Strike at Karkand, wie man es kennt und liebt
Back to Karkand basiert natürlich auf demselben technischen Grundgerüst wie Battlefield 3. Für den Online-Betrieb bedeutet das: Auf dem PC treten bis zu 64 Spieler mit- oder gegeneinander an. Bei den Konsolenfassungen für PlayStation 3 und Xbox 360 sind es dagegen maximal 24. Die aus dem Hauptprogramm bekannte Frostbite Engine 2 leistet auch in Back to Karkand gute Dienste. Die vier integrierten Maps Strike at Karkand, Gulf of Oman, Sharqi Peninsula und Wake Island erstrahlen in neuem Glanz. Battlefield-Veteranen müssen aber nicht gleich in Panik ausbrechen: Die Jungs von DICE betonten in Interviews immer wieder, dass sie an der eigentlichen Struktur der Maps nichts verändert haben. Lediglich einige Kleinigkeiten in der Architektur wurden angepasst. Trotzdem bleibt das alte Spielgefühl weiter erhalten. Strike at Karkand etwa wird dominiert durch enge Häuserschluchten und zerstörte Gebäude, die ausreichend Platz für Gefechte und natürlich auch zum Campen bieten.
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