Tops und Flops - Teil 2
Bevor wir uns den kommenden Kino-Hits des Jahres 2013 widmen, blicken wir nun zum zweiten Mal auf das vergangene Jahr zurück. Im ersten Teil dieses Specials äußerte unser Filmkritiker Eric bereits seine Meinung zu den Tops, Flops, Überraschungen und Enttäuschungen von 2012. Nun ist Amelie an der Reihe, die hier abermals ihre ganz persönliche Meinung vertritt.
Top Filme 2012
5. Skyfall
Seit Skyfall scheint es für mich klar, dass Daniel Craig ein absolut würdiger Bond-Darsteller ist. Er schafft es nämlich, James Bond nach langer Zeit wieder neue Charakterzüge, abseits des überzogenem Casanova-Images, zu verleihen. Aber das ist noch nicht alles: mit Sam Mendes als Regisseur wurde genau die richtige Wahl getroffen. Stilsicher inszeniert Mendes seinen ersten Action-Streifen und lässt dabei die Charaktere nicht aus den Augen. Generell treffen die neueren Bond-Filme, mit dem immerhin etwas realistischeren Grundton als seine Vorgänger, eher meinen Geschmack. Mit Skyfall wurde die Reihe also mehr als gekonnt weiter geführt. Danke, Sam Mendes!
4. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
Als großer Anhänger der Der Herr der Ringe Trilogie habe ich mich dieses Jahr am meisten auf Der Hobbit: Eine unerwartete Reise gefreut. Mit einigen Abstrichen reiht sich Peter Jacksons neuestes Mittelerde-Abenteuer in meine persönliche Liste der besten Filme des Jahres 2012 ein. Inszenatorisch und technisch top, macht Der Hobbit unglaublich viel Spaß und bietet gute Unterhaltung. Gerade zum Ende läuft der Neuseeländer wieder zur Höchstform auf, wodurch mir das Warten auf den nächsten Teil natürlich schwerer fällt.
3. We need to talk about Kevin
Wenn mich jemand nach dem erschütterndstem Film fragen würde, den ich 2012 gesehen habe, wäre meine Antwort eindeutig: We need to talk about Kevin. Die verschachtelte Erzählung dreht sich um einen kleinen Jungen, der sich zum Amokläufer entwickelt. Gerade der Fokus auf die Mutter des Täters sticht in diesem Drama hervor und bietet neue Perspektiven. Der tiefgreifende emotionale Gehalt des Dramas und außerdem der Aspekt, dass auch ein Blick auf das Leben der Mutter nach den Morden ihres Sohnes geworfen wird, hat mich sehr getroffen. Eindeutig einer meiner Top Filme 2012.
2. Drive
Drive war für mich einer der sehr besonderen Filme im Jahr 2012. Die äußerst ruhig erzählte Story um den geheimnisvollen Driver ist handwerklich nahezu perfekt umgesetzt. Sobald ich mich auf die Story eingelassen hatte, wollte mich der Streifen nicht mehr loslassen. Irgendwie ist es diese Unruhe oder die Ungeregeltheit des Lebens des Drivers, die mich mitgerissen hat. Drive erwies sich für mich durch den coolen Soundtrack, die kühle Optik, sowie durch die Charaktere nicht nur als ein sehenswerter Thriller, sondern bietet auch Platz um nachzudenken.
1. Argo
Ich habe wohl bei keinem Kinofilm innerhalb des letzten Jahres so stark mitgefiebert, wie bei Argo. Die letzte halbe Stunde war ich nur noch auf die Leinwand fixiert und komplett vom Film eingenommen. Dass sich der Drehbuchautor bei dem ganzen Spektakel noch weitestgehend an die Fakten gehalten hat, macht das Ganze noch bemerkenswerter. Da ich wusste, wie die Story ausgeht, erscheint es mir umso erstaunlicher, dass ich bis zur letzten Sekunde gespannt der Handlung folgen konnte. So etwas ist bis jetzt noch nicht häufig passiert. Letztlich hat Argo meine Erwartungen sogar übertroffen. Bleibt nur zu hoffen, dass Ben Affleck in Zukunft noch öfter Regie führt, denn was er bis jetzt gezeigt hat war großes Kino.
Link: Tops und Flops - Teil 1
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Community Kommentare
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c-schroed ![]()
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Kommentar melden | 09.01.2013 - 01:10:29 |
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SimoN (Nicht registriert) |
Kommentar melden | 13.01.2013 - 01:38:12 |


