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Activision Blizzard
Autor: Marcel Benz
Geschrieben am 11.07.2010 - 11:07
Activision

Der Infinity Ward Streit geht weiter

Wären Infinity Ward und Activision im selben Altersheim, würden sie nach diesem Jahr wohl sicherlich kein Kanaster mehr zusammen spielen. Der endlose Streit geht nun in die nächste Runde.

Es gibt vermutlich kaum einen Spieleinteressierten, der dieses Zanken nicht mitbekommen hat. Letztendlich führte es dazu, dass die ehemaligen Infinity Ward Bosse Vince Zampella und Jason West das Unternehmen verlassen mussten und kurzerhand Respawn Entertainment gründeten. Zahlreiche ihrer Kollegen folgen ihnen schließlich, weshalb es bei den Modern Warfare Machern an allen Ecken und Enden an Personal fehlt.

 

Doch das war nicht das Ende des Kapitels, denn die beiden entlassenen Herren und ihre Kollegen verklagten das ehemalige Mutterunternehmen auf ausstehende Bonuszahlungen (für MW2) und Entschädigungen in Höhe von etwa 500 Millionen US Dollar. Mittlerweile steht auch ein Gerichtstermin für dieses Verfahren fest und zwar der 23. Mai 2011. In der Klageschrift wurde der Betrag jedoch noch einmal nach unten geschraubt und liegt nun bei 216 Millionen.

 

Was jedoch viel schwerer wiegt, sind die Anschuldigungen, welche darin gegen Activision erhoben werden. So soll der Publisher die Bonuszahlungen, welche sich die Mitarbeiter bereits verdient hatten, zurück gehalten haben, um Modern Warfare 3 möglichst schnell in den Handel bringen zu können. Denn erst nachdem Teil 3 fertig gestellt wurde, sollten die Boni für Teil 2 ausgeschüttet werden. Und das wohlgemerkt, nachdem den Infinity Ward Leuten versprochen wurde, dass nach MW2 kein direkter Nachfolger kommen würde. Zudem sollen die Angestellten regelmäßig zu geheimen Verhören bestellt worden sein, deren Inhalte sie weder ihren Kollegen noch einem Rechtsbeistand mitteilen sollten. Es ist sogar die Rede von Sicherheitspersonal, welches die Ausgänge des Studios versperrte. Dadurch hätte Activision eine Polizeistaat-ähnliche Atmosphäre geschaffen. 

 

Nachdem die ausstehenden Bonuszahlungen mehrfach angeprangert wurden, versprach Acitivision, dass sie nun doch noch ausgezahlt werden. Dass das letztendlich nicht passierte, müssen wir wohl nicht erst dazu sagen. Stattdessen speiste man die Mitarbeiter immer wieder ab, bis schließlich der Chief Financial Officer Thomas Tippl ihnen "kommt drüber hinweg" an den Kopf warf und somit deutlich machte, dass der Arbeitgeber keinerlei Intention hat, hier noch in Leistung zu treten.

 

Ebenfalls heißt es in der Anklageschrift, dass die Mitarbeiter das Unternehmen nicht verlassen hätten, wenn Vince Zampella und Jason West nicht entlassen, die ausstehenden 54 Millionen Dollar gezahlt, sie nicht bezüglich des nächsten Projektes sowie den geänderten Bonuskonditionen angelogen und keine geheimen Verhöre und sonstige feindselige Aktionen gestartet worden wären.


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