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Activision Blizzard
Autor: Marcel Benz
Geschrieben am 22.12.2010 - 12:14
Activision

Will Electronic Arts vor Gericht ziehen

Nun messen sich die zwei größten Third Party Publisher der Welt also nicht nur im Handel, sondern möglicherweise bald auch vor Gericht.

Grund dafür ist der anscheinend nie endende Streit zwischen den ehemaligen Infinity Ward Chefs und ihren ehemaligen Arbeitgeber Activision Blizzard. Auf das Verfahren von Vince Zampella, Jason West und weiteren Ex-Mitarbeitern der Call of Duty Schmiede gegen den Publisher müssen wir noch bis zum 23. Mai 2011 warten. Die Gegenseite lässt jedoch nichts unversucht, um bis dahin noch allerhand Zusatzforderungen einzubauen - wie etwa den größten Konkurrenten ins Boot zu holen.

 

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass Vince Zampella und Jason West nach ihrem Abgang das Studio Respawn Entertainment gegründet haben und sich Electronic Arts als neuen Publisher aussuchten. Und genau aus dieser Tatsache möchte ActiBlizz nun einen Strick drehen. Bereits im April diesen Jahres brachte der Konzern eine entsprechende Klage ins Rollen und warf den Ex-IW-Chefs vor, mit einem anderen Publisher verhandelt zu haben, um mit ihm zusammen ein neues Entwicklerstudio zu gründen. Gleichzeitig sollen sie gezielt die Infinity Ward Mitarbeiter manipuliert und ihnen sogar Bonuszahlungen von Acti vorenthalten haben, damit diese ihnen folgen.

 

Damals wusste man jedoch noch nicht, welcher Publisher das sein könnte, weshalb handfeste Beweise fehlten. Das hat sich nun geändert, denn Activision will erfahren haben, dass es sich schon damals um EA handelte, weshalb der große Konkurrent nun womöglich ebenfalls auf die Anklagebank muss. Noch hat das Gericht nicht zugestimmt, dem Abänderungsvorschlag statt zu geben. Sofern das jedoch geschieht, wird es in 2011 ein nettes Wiedersehen der zwei Entertainmentriesen geben.

 

Speziell genannt wird EAs COO John Schappert, welcher West und Zampella angeblich dazu gedrängt haben soll, sich mit seinem Boss John Riccitiello zu treffen - obwohl sie noch einen zweijährigen Vertrag mit Activision hatten. So soll es alles eine große Verschwörung gewesen sein, damit Electronic Arts ein weiteres Studio mit zahlreichen talentierten Entwicklern (der Konkurrenz) erhält, um Activision die Stirn bieten zu können. Zusätzlich soll EA von Zampella und West geheime Informationen über den Marketingplan für Modern Warfare 2 als auch Tipps, wie man einen CoD-Killer bastelt, erhalten haben. Das sollte Battlefield: Bad Company 2 einen unfairen Vorteil verschaffen.

 

Gefordert werden von Activision 400 Millionen Dollar Schadensersatz, was auch Profite beinhaltet, die dem Konzern aufgrund von EAs Eingreifen entgangen sind - z.B. für den Wiederaufbau von Infinity Ward. Im Januar will das Gericht entscheiden, ob Electronic Arts als Mitkläger hinzugefügt wird. Wie bereits erwähnt, steigt die große Party dann am 23. Mai 2011. Auf Anfrage schmetterte EA das Ganze übrigens als reine PR-Maßnahme ab.


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