Nader: Shooter-Entwickler sind Kinderschänder
Man hat ja schon viele Vorwürfe gegen Shooter bzw. "Killerspiele" gesehen, für gewöhnlich von deutschen Politikern. Dieses Mal stammen die Vorwürfe jedoch aus den USA.
Die Vorfälle an der Sandy Hook Elementary School am 14. Dezember 2012 brachten die Debatte um die Waffengesetze erneut ins Rollen. Präsident Obama will handeln, doch dem Politiker Ralph Nader gehen seine Pläne definitiv nicht weit genug. Nader war bereits zwei Mal Präsidentschafts-Kandidat der Green Party und sieht nicht nur die Waffengesetze als Problem an.
Vielmehr sind ihm brutale Filme und Videospiele ebenfalls ein Dorn im Auge. Nader ging sogar so weit zu sagen, dass die Entwickler brutaler Videospiele "elektronische Kinderschänder" wären. Schließlich wissen wir ja alle, dass Spiele wie Call of Duty: Black Ops 2 oder Gears of War 3 vorwiegend für Kinder entwickelt werden...
"Wir sind momentan am Gipfel der Gewalt in den Unterhaltungsmedien angelangt", so Ralph Nader. "Gewalt im Fernsehen? Unglaublich. Gewalt in Spielen? Beispiellos."
"Ich sage nicht, dass [Barack Obama] diese Medien zensieren sollte. Ich denke eher, dass er die Menschen sensibilisieren sollte, damit sie ihre Kinder vor diesen elektronischen Kinderschändern beschützen."
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