Verkaufszahlen liegen spürbar unter Erwartungen
DmC: Devil May Cry ist ohne Frage ein gutes Spiel. Doch ein Titel kann wohl noch so gut sein, wenn er trotzdem mit Kritik überhäuft wird. Kritik am neuen Dante natürlich.
Einige wollen einfach nicht über den neuen Look ihres Lieblings-Helden Dante hinweg kommen. Ist ja auch ihr gutes Recht. Aber Capcom hatte wohl nicht damit gerechnet, dass sich das so massiv auf die Verkaufszahlen von DmC: Devil May Cry auswirkt. Denn ein gutes Action-Game und würdiges Devil May Cry ist es allemal.
Zwar konnte DmC: Devil May Cry in vielen Regionen vom Start weg die Charts erklimmen, fällt seit dem jedoch stetig nach unten. Und schon die Erstverkaufszahlen wollten nicht an jene von Devil May Cry 4 heran reichen. Daher hat Capcom nun die Prognosen für das laufende Quartal geändert.
Ursprünglich hatte der Publisher gehofft, bis zum 31. März 2013 zwei Millionen Exemplare von DmC: Devil May Cry über die Ladentheke schieben zu können. Diese Zahl wanderte nun gute 40% nach unten, Capcom geht also nur noch von 1,2 Millionen Exemplaren aus.
Dantes neuester Ausflug teilt sein Schicksal übrigens mit einem weiteren Capcom-Titel: Resident Evil 6. Allerdings aus anderen Gründen, denn beim Survival-Shooter Popcorn-Shooter mangelte es eher an der Qualität. Zwar wurden bereits 4,8 Millionen Exemplare von Resident Evil 6 abgesetzt, bis Dezembr 2013 wollte Capcom allerdings sieben Millionen Spielepackungen los haben.
Nachdem man sich bei der Resident Evil-Reihe bereits Gedanken um die Zukunft macht, dürfte der neue Dante bei Capcom mittlerweile ebenfalls auf dem Prüfstand stehen.
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