Rockstar zwang Frank Darabont zu Namens-Änderung
Viele wären sicher froh, wenn Frank Darabont eine Serie basteln würde, die den Namen eines Spiels trägt. Rockstar nicht. Denn Rockstar beansprucht L.A. Noire für sich.
Nach seiner erfolgreichen Arbeit an der The Walking Dead Serie, sitzt Frank Darabont schon wieder an einem neuen Serien-Projekt. Dieses sollte unter dem Namen L.A. Noir laufen und auf dem Buch L.A. Noir: The Struggle for the Soul of America’s Most Seductive City von John Buntin basieren.
Die Serie hat also nur wenig mit dem Rockstar Spiel L.A. Noire gemein - außer den Ort und die Zeit. Dennoch war die Namensähnlichkeit nach Meinung des Publishers zu groß, weshalb den Verantwortlichen mit einer Klage gedroht wurde, sollte die Serie so ausgestrahlt werden.
"Eigentlich hätte die Serie L.A. Noir heißen sollen, basierend auf dem Buch von John Buntin", so Darabont. "Doch das Videospiel-Unternehmen hinter dem Spiel L.A. Noire (mit einem e!) drohte, mich, TNT und jedes Unternehmen, das je in Hollywood gearbeitet hat, in Grund und Boden zu klagen."
"Und anscheinend haben sie Milliarden von Dollar, um das auch durchzuziehen. Daher ändern wir den Namen und ich denke es wird auf Lost Angels hinauslaufen. Es ist eine ziemlich coole Show. Sie spielt im Los Angeles des Jahres 1947. Mein guter Freund Jon Bernthal, mit dem ich bei The Walking Dead zusammen gearbeitet habe, spielt hier eine Rolle."
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