Mississippi schafft Sklaverei ab - dank Spielberg 
Es ist hinlänglich bekannt, dass die USA mitunter kuriose Gesetze hat. Manche von ihnen sollte es eigentlich gar nicht mehr geben. Und was genau hat der Film Lincoln nun damit zu tun?
Habt ihr eigentlich gewusst, dass die Sklaverei im US Bundesstaat Mississippi bis vor kurzem noch legal war? Zwar existiert der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten bereits seit dem Jahre 1865, doch erst der Film Lincoln von Steven Spielberg hat nun dazu geführt, dass er von Mississippi auch ratifiziert wurde.
Nach Verabschiedung des Artikels gab es insgesamt vier Bundesstaaten (New Jersey, Delaware, Kentucky und Mississippi), die diesem nicht nachgeben wollten. Und eigentlich waren die Staaten mit der Zeit allesamt nachgezogen, Mississippi jedoch erst 1995. Ein nun entdeckter Form-Fehler führte allerdings dazu, dass die Ratifizierung des Staates nie offiziell anerkannt werden konnte.
Nachdem Dr. Ranjan Batra von der University of Mississippi den Film Lincoln gesehen hatte, stellte er ein paar Nachforschungen an und bemerkte diesen Form-Fehler. Demnach hatte man 1995 versäumt, den Secretary of State über die Ratifizierung zu informieren, welcher für die Gültigkeit ein Schreiben an den Federal Register hätte schicken müssen. Mittlerweile ist das geschehen und seit dem 07. Februar 2013 ist die Sklaverei in Mississippi nun endlich illegal.
Was so ein Film wie Lincoln alles bewirken kann.
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