Ex Funcom Chef im Visier der Behörden
Wenn man es mal linde ausdrücken wollte, würde man The Secret World als "Underperformer" einstufen. Der Publisher Electronic Arts hätte sicher noch einige andere Worte parat. Und nun auch noch das.
Die erschreckend geringen Verkaufszahlen von The Secret World führten dazu, dass ein guter Teil der Funcom Belegschaft plötzlich ohne Job da stand. So traurig das ist, lässt sich die Sache noch steigern. Zumindest wenn sich die Vorwürfe gegen den ehemaligen Funcom Chef Trond Arne Aas bewahrheiten sollten.
Falls ihr euch noch erinnert, pünktlich zum Launch von The Secret World hat Trond Arne Aas seinen Job bei Funcom hingeworfen. Wie mittlerweile bekannt wurde, verscherbelte er anschließend 650.000 Aktien des Unternehmens aus seinem eigenen Besitz. Damals war die Funcom Aktie noch mehr als 2 Euro pro Stück wert, mittlerweile sind es nur noch knapp über 20 Cent.
Wenig verwunderlich, dass sich die norwegischen Behörden und die Osloer Börse aktuell mit diesem Thema auseinander setzen. Denn Aas wird Insider-Handel vorgeworfen. Entsprechend wird geprüft, ob schon vor der Kündigung seines Job abzusehen war, dass The Secret World weit hinter den Erwartungen zurück bleibt.
Trond Arne Aas dementierte das und äußerte, dass die Marktforschungsdaten für einen Erfolg des MMOs gesprochen hätten.
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