Deutscher Publisher sichert sich Stalker-Rechte
Die Stalker-Franchise ist offensichtlich doch noch nicht am Ende. Denn nun liegen die Rechte bei einer anderen Person, bzw. genauer gesagt einem Unternehmen. Einem deutschen Unternehmen.
Der Eschborner Publisher bitComposer mag viele Spiele auf den Markt gebracht haben, im AAA-Segment kannte man ihn bisher jedoch nicht. Das soll sich anscheinend ändern. Denn bitComposer hat mittlerweile die Stalker-Rechte von Boris Natanovich Strygatsky gesichert.
Bisher gingen wir eigentlich davon aus, dass der GSC Chef Sergei Grigorovich weiterhin Herr der Stalker-Rechte sei. Doch das scheint sich geändert zu haben. Strygatsky ist einer der Autoren des Romans "Picknick am Wegesrand", auf dem diese Franchise beruht. Der andere ist sein Bruder Arkadi. BitComposer bekam übrigens nur die Rechte für künftige Videospielumsetzungen.
"Mit dem Erwerb der Stalker-Lizenz haben wir einen wichtigen Grundstein für die weitere internationale Ausrichtung der bitComposer Entertainment AG gelegt", sagt Stefan Weyl, Vorstand bei der bitComposer Entertainment AG. "Die Marke stellt für uns den Brückenschlag zum wichtigen Segment der Triple A-Produkte und einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar. Dafür sind wir Boris Natanovich Strygatsky sehr dankbar."
"Bei Stalker handelt es sich um eine international renommierte Marke, die auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken kann. Mehrere Millionen Einheiten weltweit konnten bislang von der Reihe abgesetzt werden", so Wolfgang Duhr, Vorstand bei der bitComposer Entertainment AG. "Selbstverständlich möchten wir an den Erfolg dieser Reihe anknüpfen und sehen hier noch eine Menge Potenzial für die Zukunft.“
Die ursprünglichen Entwickler von Stalker 2 haben sich schon vor Monaten von der Serie abgewandt und das Studio Vostok Games gegründet.
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