Valve: Keine Angst vor deutschem Verbraucherschutz
Der deutsche Verbraucherschutz legt sich aktuell heftigst mit Valve an - oder umgekehrt, je nach Sichtweise. Bleibt nur die Frage, wer letztendlich am längeren Hebel sitzt.
Mittlerweile wurden die Juristen ins Boot geholt, um die Streitpunkte zwischen der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) und dem Steam-Betreiber Valve zu klären. Vornehmlich geht es dabei um die Möglichkeit des Wiederverkaufs digital erworbener Spiele, was laut dem europäischen Gerichtshof eigentlich gehen sollte. Doch Steam ist dazu schlichtweg noch nicht fähig.
Der Vzbv will Valve nun also zwingen, entsprechende Maßnahmen zu integrieren. Doch das Unternehmen aus Washington sieht die Sache aktuell noch recht gelassen und denkt nicht wirklich an eine Änderung der eigenen Politik. Ein entsprechendes Statement kam von Valves Marketing Director Doug Lombardi (siehe Foto).
"Wir sind uns der Pressemeldung zur Klage bewusst, die der Vzbv eingereicht hat, aber bisher haben wir diese Klage noch nicht einmal gesehen", so Doug Lombardi.
"Uns ist klar, dass die Klage etwas mit der Transferierbarkeit von Steam-Accounts zu tun hat, jedoch wurde dieses Problem bereits in einem früheren Gerichtsfall zwischen Valve und der Vzbv vor dem deutschen Bundesgerichtshof behandelt, der zugunsten von Valve ausgegangen ist."
"Aktuell arbeiten wir daher weiter daran, die Steam-Services für Spieler in Deutschland und der ganzen Welt auszuweiten."
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