Micro-Transactions als pure Abzocke?
Micro-Transactions sind keine Seltenheit in Spielen, selbst wenn diese monatliche Gebühren erheben und/oder vor dem Zocken gekauft werden müssen. Bei The War Z gibt es dennoch Kritik.
Es kommt eben immer darauf an, wie man die Micro-Transactions gestaltet. Wie jeder weiß - auch wenn man das bei einigen Entwicklern durchaus anzweifeln darf - sollte man sich durch reales Geld keinen Vorteil in einem Spiel verschaffen können. Speziell wenn dieses eine PvP-Option bietet. Doch The War Z hat nun genau das gemacht.
The War Z war noch nie ein besonders mitfühlendes Spiel. Wenn ein Charakter z.B. stirbt, kann man ihn erst eine Stunde später wieder beleben - im Hardcore-Modus sogar überhaupt nicht mehr. So war es bisher jedenfalls, denn der neueste Patch für The War Z hat die Wartezeit von einer auf satte vier Stunden ausgedehnt.
Darüber kann man sich natürlich aufregen, muss man jedoch nicht. Auch wenn einige das sicher gerne vor dem Kauf von The War Z gewusst hätten. Was die Comunity hier jedoch so richtig ankotzt, ist ein neuer Button, der seit dem Patch im Sterbe-Bildschirm erscheint. Mit diesem lässt sich ein Charakter sofort wieder beleben. Allerdings nur wenn man echtes Geld bezahlt.
Genauer gesagt geht das über die Ingame-Währung "Gold Coins" (GC). Kostenpunkt für eine Wiederbelebung: 50GC - was etwa 50 Cent entspricht. Das mag nicht viel sein, auf Steam gibt es jedoch nur die Option 2.100 (22,49€) oder 7.500 (40,49€) Gold Coins zu kaufen.
Bedenkt, man dass The War Z keinesfalls kostenlos ist und Hammerpoint zudem eine Abonnement-Funktion für bestimmte Premium-Features einführen möchte, kann man den Unmut der Spieler sicher nachvollziehen. Den verkünden sie auch durchaus lautstark im offiziellen Steam Forum.
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