GameStop: Gebraucht-Schutz würde Absatz schaden
Aktionäre sind schon ein illustres Völkchen. Da reicht schon ein bloßes Gerücht, um panikartige Verkäufe auszulösen. So geschehen dank der kürzlichen Xbox 720 Gerüchte.
GameStop gibt sich natürlich stets skeptisch, wenn jemand das Thema Gebrauchtspiele-Schutz auf den Tisch bringt. Was soll der Retailer auch anderes machen, zeichnen sich die Gebrauchtspiele doch für einen nicht unerheblichen Teil des eigenen Umsatzes verantwortlich. Die aktuellen Aussagen zur Xbox 720 sind daher wenig überraschend.
Dieses Mal war es Matt Hodges, Vice President of Public and Investor Relations bei GameStop, der seine Skepsis zum Ausdruck brachte. Seiner Meinung nach wird die Xbox 720 keine gebrauchten Spiele blockieren, weil das die Kunden abschrecken würde.
"Wir wissen, dass der Wunsch, eine Next-Generation-Konsole zu kaufen, erheblich gemindert würde, wenn die neuen Konsolen das Spielen von gebrauchter Software oder physischer Medien unterbinden würden", so Hodges.
Diese Erkenntnis habe GameStop, laut Hodges, aus Umfragen unter den eigenen Kunden gewonnen. Vornehmlich über das "PowerUp Rewards" Programm, welches in den USA mehr als 21 Millionen Mitglieder zählt. Exakte Daten wurden allerdings nicht mitgeliefert.
Nachdem die Gerüchte um den Gebrauchtspiele-Schutz der Xbox 720 wieder aufgekeimt waren, schoss die GameStop Aktie fast 7% in den Keller. Schon vor knapp einem Jahr dementierte der GameStop Chef, dass die nächste Microsoft-Konsole eine solche Route einschlagen wird.
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Community Kommentare
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dertodd (Nicht registriert) |
Kommentar melden | 09.02.2013 - 22:31:13 |