Kinect- und Installations-Zwang?
Die Next-Generation-Debatte brodelt weiter, angeheizt durch das anhaltende Schweigen der Hersteller und Spiele-Publisher. Nun ist mal wieder die Xbox 720 aka Durango an der Reihe.
Vermutlich kennen wir schon die genauen Hardware Specs der Xbox 720. Was sollte diese Meldung also noch neues bringen können? Nun, so einiges, denn die Hardware Specs sagen z.B. nur wenig über die Bedienung der Konsole aus. Der wohl bekannte und anscheinend gut informierte "SuperDaE", welcher im letzten Jahr bereits ein Xbox 720 Dev Kit versteigern wollte, weiß jedoch sehr wohl etwas zu diesem Thema. Behauptet er jedenfalls.
Ob ihr seinen Infos Glauben schenkt, liegt derweil natürlich vollkommen bei euch. Beginnen wir erst mal mit Kinect 2.0, wie es gerne bezeichnet wird. Schon lange machen Meldungen die Runde, dass jede Xbox 720 (Durango) Konsole zusammen mit einem deutlich verbesserten Kinect-Sensor geliefert wird. Grund dafür sei, so SuperDaE, dass der Spaß künftig nicht mehr optional, sondern zwanghaft notwendig ist, um die nächste Xbox überhaupt verwenden zu können.
So müsse Kinect an die Konsole angeschlossen und kalibriert sein, damit man mit seiner neuen Edel-Hardware auch etwas machen kann. Entsprechend sei Kinect bei der Xbox 720 deutlich besser integriert und die Spiele-Hersteller können ihre Titel gezielt darauf abstimmen. Dem verbesserten Sensor wird dabei nachgesagt, bis zu sechs verschiedene Personen in einem Raum gleichzeitig erkennen (und identifizieren) zu können.
Ebenso scheint Kinect 2.0 Gesichtsausdrücke deuten und den Daumen separat zu erkennen. Letzteres würde dem Gerät ermöglichen, eine geschlossene von einer geöffneten Hand zu unterscheiden.
Neben dem Kinect-Zwang wolle Microsoft den Entwicklern auch in Sachen Speicherplatz entgegen kommen. Gibt es bei der Xbox 360 allerlei verschiedene Modelle mit und ohne Festplatte, sei diese bei der Xbox 720 standardmäßig an Bord. Und das keinesfalls mit zu wenig Speicher, von 500 GB ist die Rede. Im Gegenzug müsse man jedes Spiel auf der neuen Microsoft-Konsole installieren, bevor man es zocken darf.
Doch die Konsole kommt euch dabei wohl entgegen. Denn im Gegensatz zur aktuellen Konsolen-Generation sollen sich Spiele schon vor dem Beenden der Installation starten lassen, die Xbox 720 schaufle dann einfach im Hintergrund weiter. Gerade dieser Punkt würde natürlich auf die Leistungsfähigkeit der Xbox 720 schließen lassen. Doch die Konsole kann anscheinend noch deutlich mehr. Laut SuperDaE verfüge sie über die Möglichkeit, mehrere Spiele parallel laufen zu lassen. Diese könne man einfach pausieren, dann zu einem anderen Spiel switchen und später an derselben Stelle weitermachen.
Und wenn Kinect bei der Xbox 720 schon standardmäßig da ist, muss man natürlich keinen neuartigen Controller dazu schieben. Vielmehr sei das Durango Pad eine Evolution des aktuellen Controllers, baue jedoch auf eine andere Wireless-Technologie - weshalb Xbox 360 Pads angeblich nicht mit der neuen Konsole funktionieren wollen.
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