Cable Guy
Zwei Probleme, eine Lösung
Der “Universal Serial Bus” hat im Jahr 1996 den Umgang mit dem PC und seinen verschiedenen Schnittstellen grundlegend verändert. Dank des USB Standards lassen sich verschiedenste Geräte im laufenden Betrieb miteinander verbinden und können zumeist auch ohne Neustart benutzt werden. Die Vielfalt der Geräte, welche mit einer solchen Schnittstelle ausgerüstet sind, kennt keine Grenzen. Tassenwärmer, Speichermedien und diverse Eingabegeräte sind nur ein kleiner Teil dessen, was der geneigte Nutzer sich an den Rechner stöpselt. Um dieser Flut an Geräten Herr zu werden, statten die Mainboard- und Gehäusehersteller ihre Produkte mit immer mehr entsprechenden Ports aus. Diese haben jedoch zumeist das Manko, dass man sich mindestens bücken, schlimmstenfalls hinter den PC begeben muss. An dieser Stelle kommen nun USB-Hubs ins Spiel. Sie liegen meist auf dem Schreibtisch und warten darauf, bestöpselt zu werden. Der Apuri von Roccat macht diesem tristen Dasein ein Ende und nimmt sich neben vielfältigen Gerätschaften mit USB-Anschluss auch dem Mauskabel und der stimmungsvollen Beleuchtung des Schreibtischs an. Weiterhin ist er ein Teil der Roccat SDMS Serie und soll den Gamer mit Ergonomie und Performance verwöhnen. Wie er sich im täglichen Gebrauch schlägt, soll dieser Test klären.
He wore blue…
Schon verpackt ein Hingucker
Der Apuri ist in eine nett aufgemachte, würfelförmige, mit einem Sichtfenster versehene Hülle verpackt. Durch das Fenster kann sich der potentielle Käufer bereits im Shop ein Bild vom Inhalt „in Echt“ machen. In Zeiten von geschönten Produktfotos ist dies durchaus eine Erwähnung wert! Die Verpackung enthält den Hub selbst, ein 1,5 Meter langes USB Kabel, ein kleines Netzteil (ebenfalls 1,5 Meter Kabel) und eine mehrsprachige Kurzanleitung, in welcher der Aufbau erklärt und eine Positionierung vorgeschlagen wird. Der Hub ist vom Style her an die restlichen SDMS Komponenten angelehnt und hat somit optisch ziemliche „stealth“ Anleihen. Die Oberfläche ist aus einem matten Kunststoff, der sich fast schon seidig anfühlt. Die Kanten sind allesamt abgeschrägt und die Gestalt erinnert ein wenig an den F-117A Nighthawk. In die Oberseite des Hubs sind drei Fenster eingelassen, durch welche die blaue Beleuchtung des Apuri schimmert. Die drei Beine des Tripods sind auf der Unterseite mit einem ähnlichen Material, wie die Arvo Tastatur und das Sota Mauspad gummiert. Der aufgesetzte Bungee ist aus einem festen Hartgummi, um das Mauskabel einclipsen zu können. Über eine Schiene, ähnlich einem Schwalbenschwanz, wurde er auf der Oberseite des Hubs befestigt. Das Gehäuse des Apuri ist gänzlich ohne Grate oder scharfe Kanten aus der Fertigung und kann haptisch absolut überzeugen.
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