Endlich angezockt
Das Jahr 2010 steht ganz im Zeichen der Bewegungs-steuerung. Nicht nur Microsoft geht mit Kinect vollkommen neue Wege, sondern auch Sony hält mit PlayStation Move ein wertvolles Ass im Ärmel. Nun gab es die Möglichkeit, in München einen ersten Blick auf Move zu werfen und verschiedene Titel dafür aus erster Hand anzuspielen. Diese Chance hat sich das Team von GamesTrust natürlich nicht entgehen lassen und die weite Reise in den Süden Deutschlands in Kauf genommen. Bevor wir uns allerdings Hals über Kopf in das Vergnügen stürzen durften, gab es noch eine kleinere Einweisung und jede Menge allgemeine Informationen rund um Move.
Wie funktioniert Move?
Über die PlayStation Eye-Kamera kann das PS3-System Bewegungen, Blickwinkel und die jeweiligen Positionen des PlayStation Move Motion Controllers im Raum präzise erfassen und abbilden. Dadurch entsteht bei den Spielern das Gefühl, als befänden sie sich mitten im Spiel. Mit fortschrittlichen Bewegungssensoren, Drei-Achsen-Gyroskop, Drei-Achsen-Beschleunigungssensor, Erdmagnetfeld-Sensor sowie farbänderndem Anzeigenbereich, welcher durch die Kamera überwacht wird, erreicht PlayStation Move eine unvergleichliche Präzision. Das Move-System erkennt schnelle Bewegungen, wie sie beispielsweise für ein Tennis-Match typisch sind, genauso gut wie gefühlvolle Regungen etwa beim malen mit einem Pinsel. Mithilfe des Controllers können Benutzer direkte Befehle über Aktionstasten und einen analogen Stick eingeben und erhalten sowohl physisch spürbares Feedback durch die integrierte Vibrationsfunktion sowie visuelles Feedback dank dem Farbanzeigebereich an der Spitze des Controllers. Außerdem ist die Eyecam in der Lage, die Stimme oder das Abbild des Spielers zu erkennen, wodurch noch realistischere „Augmented-Reality-Erfahrungen“ möglich werden.
Der Navigations-Controller
Bei dem ebenfalls neu vorgestellten Navigations-Controller handelt es sich um einen Einhand-Controller, welcher entwickelt wurde, um dem Spieler noch mehr Optionen im Game-Play der PlayStation Move-Spiele zu geben. Über den analogen Steuerhebel und die direktionalen Tasten können Benutzer das Spiel sehr einfach steuern - beispielsweise beim Bewegen von Charakteren oder um Richtungswechsel zu initiieren. Wie alle Wireless-Controller für das PS3-System ist auch diese Steuerung mit einem aufladbaren Lithium-Ionen-Akku und Bluetooth-Technologie ausgestattet. Dadurch können Eingabeinformationen drahtlos an die Konsole übertragen werden. Die beiden Controller verbessern und erweitern die Gaming-Erfahrungen in sämtlichen Genres. Für die meisten Spiele ist der Navigations-Controller jedoch nur optional und wird nicht benötigt.
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