Doppelter Screen = Doppelter Spaß?
Die PlayStation Vita steht in den Startlöchern. Bereits am 17. Dezember erscheint die tragbare Konsole in Japan. Wir Europäer müssen uns noch bis zum 22. Februar 2012 gedulden. Echte Euphorie herrscht aktuell ob der neuen Handheld-Generation noch nicht. Viele sind skeptisch: Taugt das System mit den zwei Touchscreens überhaupt? Wie wird es sich spielen und wie werden Games diese neue Technik überhaupt unterstützen? Auf dem EA Winter Showcase präsentierte EA Sports FIFA Vita und zu meiner Überraschung sieht das Ding nicht nur ganz hervorragend aus, sondern spielt sich auch noch (beinahe) so gut wie auf PlayStation 3, Xbox 360 oder PC.
Hübsch, hübsch!
Speziell die Spieler wissen grafisch zu überzeugen
„Wir wollen mit FIFA Vita wirklich ein komplettes FIFA-Erlebnis bieten. Also FIFA für die Hosentasche“, schwärmt mir Designer Matt Prior vor, als ich den Handheld in die Hand nehme. Und tatsächlich macht FIFA Vita einen beeindruckend guten, ersten Eindruck. Denn technisch muss sich die Pocket-Version wahrlich nicht vor den PlayStation 3- und Xbox 360-Brüdern verstecken. Zugegeben, aufgrund des kleineren Bildschirms wirken die Spieler zunächst geradezu winzig. Doch die hohe Zoomstufe kommt der Übersicht zweifellos zu Gute. Seine optische Brillanz zeigt FIFA Vita erst in den Wiederholung und in Bewegung: Die Animationen sind schön geschmeidig. Die Spielergesichter wurden klasse umgesetzt. Da kann eigentlich niemand meckern. Auch die Akustik stimmt: Neben den Original-Sprechchören von FIFA 12 säuseln mir die Kommentatoren Manni Breuckmann und Frank Buschmann ihre (zuweilen etwas langweiligen) Fußballanekdoten ins Ohr. Vom technischen Standpunkt her ist FIFA Vita zweifellos klasse und es zeigt deutlich, wozu Sonys neuester Handheld-Streich in der Lage sein könnte.
Ran an die Sticks
Spielt sich wie die großen Brüder
Wir alle kennen das größte Ärgernis der PlayStation Portable: Es gibt nur einen Analog-Stick. Dadurch waren Sportspiele oftmals schlichtweg eine Qual und die Steuerung unnötig kompliziert. Bei der PlayStation Vita ist das glücklicherweise anders. Daher könnt ihr euch auch bei FIFA Vita auf eure Erfahrung von den großen Konsolen verlassen. Die Steuerung wurde nur marginal angepasst. Insgesamt fühlt sich FIFA Vita aber angenehm vertraut an: Über den linken Stick wird der Spieler gesteuert, mit dem rechten die Trickkiste heraus gekramt. Mit Hilfe der linken Schultertaste wechselt man wiederum den Kicker und der rechte dient für einen schnellen Antritt. Die übrigen Kontrollen sind nahezu unverändert.
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