Good morning Vietnam!
Grünes Dickicht, ein Trupp vietnamesischer Soldaten sitzt auf einem LKW, um einen Außenposten zu verstärken. Plötzlich taucht über ihnen ein amerikanischer Helikopter auf und verwandelt den Konvoi kurzerhand in rauchende Wracks. Lediglich vier Mann sind übrig geblieben und diese sehen sich nun amerikanischen Patrouillen gegenüber, die nach Überlebenden suchen. Kurzerhand muss der Spieler einen Hinterhalt legen und sich zur Wehr setzen. Dies ist der Beginn der vietnamesischen Kampagne von Men of War: Vietnam. Zusätzlich dazu darf man die Geschicke der amerikanischen Angreifer in einer eigenen Kampagne lenken, wodurch man beide Seiten des Krieges spielt. Der Entwickler und Publisher 1C Company hat es geschafft, die durchaus unterschiedlichen Kriegsführungen gelungen zu integrieren.
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!
Auf einer schmucklosen Karte bekommen wir unser Briefing
Nun aber zurück zu unserem Trupp vietnamesischer Soldaten. Diese haben wir erfolgreich durch das erste Aufeinandertreffen mit gegnerischen Soldaten geführt. Nun können wir uns an deren Ausrüstung zu schaffen machen und somit Medipacks, Waffen und Munition ergattern. Außer dem Verbandszeug benötigt man allerdings nur selten geplünderte Güter. Weiter geht es mit dem Auffinden eines fahrbaren Untersatzes, um schneller voranzukommen. Das Spiel erklärt nun kurz die Missionsziele auf einer Übersichtskarte, wenn wir aber wieder im Spiel auf unsere einblendbare Map schauen, sehen wir schnell: diese hat einen wesentlich kleineren Ausschnitt, als die in der Missionsbesprechung! Das liegt daran, dass man oft nur weiterkommt, wenn man das aktuelle Ziel erfolgreich erledigt hat. So wird der Kampfbereich nach und nach größer und man sieht sich nicht so schnell einer unbezwingbaren Übermacht an Feinden ausgesetzt. Trotzdem ist auch eine kleine Feindansammlung nicht so einfach zu überwinden, wie wir schnell feststellen müssen. Um an einen Truck zu gelangen, kommt der Spieler etwa nicht umher, in einen amerikanischen Außenposten einzudringen. Wir versuchen eine Zangenbewegung, um die Amerikaner von zwei Seiten aus dem Dickicht heraus unter Beschuss zu nehmen. Die Handgranaten sind bereit, zwei unserer Soldaten werfen sie in die Basis. Aber der Plan scheint nicht so aufzugehen wie gedacht, eine der Granaten wird entdeckt und kurzerhand zurückgeworfen. Direkt neben unseren Scharfschützen, der daraufhin unvermeidbar das zeitliche Segnet. Die Restlichen drei eröffnen das Feuer und schaffen es nur wegen guter Deckung, das Lager auszuräuchern. Trotzdem laden wir neu. Der Verlust kann nicht hingenommen werden!
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