The Amazing Superhero Squad
Es kommt nicht selten vor, da weiß man einfach nicht genau, was man von einem Film halten soll. Nicht etwa weil der Streifen schlecht sei, vielmehr weil man nicht genau sagen mag, welche Art Film es denn eigentlich ist. Ruben Fleischers Gangster Squad zum Beispiel. Wie der Titel verrät, soll der Film ein waschechter Gangsterfilm sein. Das erwartet man auch, wenn man die Trailer sieht. Die richtigen Zutaten sind also vorhanden. Eine Einblendung, die einem klar machen will, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert, ein 40er Jahre Setting und viel Rauschgift, Glücksspiel sowie Prostitution. Doch Gangster Squad ist vielmehr ein Actionfilm im Comic-Gewand, mit vereinzelten Splatter-Einlagen und jeder Menge trockenem Humor. Also eigentlich alles, nur eben kein Gangsterfilm.
Es war einmal Amerika
Mehr so die Minus-Gangster
Los Angeles, Ende der 40er Jahre: Der rücksichtlose Mafia-König Mickey Cohen (Sean Penn) aus Brooklyn beherrscht den Untergrund von L.A. Er zieht seine Gewinne aus Drogen- und Waffenschmuggel sowie Prostitution und bemüht sich auch um das lukrative Wettgeschäft und den Nutzen, den er daraus ziehen kann. Dabei kennt er kein Erbarmen und geht unglaublich rücksichtslos und brutal vor. Geschützt durch korrupte Polizisten und Politiker, die auf seiner Gehaltsliste stehen, hat er scheinbar nichts zu befürchten. Lediglich eine kleine Geheimgruppe von Polizisten-Außenseitern, angeführt von Sgt. John O’Mara (Josh Brolin) und Jerry Wooters (Ryan Gosling), lässt sich nicht einschüchtern und versucht dem Gangsterboss Paroli zu bieten. Besonders Jerry hat eine offene Rechnung mit Cohen zu begleichen, da beide um die Gunst der schönen Jean (Emma Stone) buhlen.
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