Deutschlands geringe Vielfalt
In Deutschland kann man die Zuschauer vor allem mit drei Arten von Filmen in die Kinos locken. Zum einen sind dies große Hollywood Blockbuster à la Marvel's The Avengers. Zum anderen Animationsfilme und Komödien. Vertreter anderer Genre, wie etwa das Drama, scheinen nicht sonderlich gut beim heimischen Publikum anzukommen, weshalb sich viele deutsche Produzenten und Regisseure auf Komödien stützen. Die prominentesten sind hier wohl jene der Marke Schweiger und Schweighöfer. Nachdem sich Til Schweiger im letzten Jahr tatsächlich an ein Drama ran wagte, ein kläglicher Versuch, bringt er nun sein nächstes Sequel für eine Komödie in die Kinos. Da der erste Kokowääh-Teil eher in die Schublade „ganz nettes Filmchen“ passt, sind die Erwartungen bei einer Fortsetzung jedoch eher gering. Und leider bestätigt das Resultat diese Befürchtungen.
Alltag mit Turbulenzen
Trage dieses Zepter mit Würde!
Nachdem Katharina (Jasmin Gerat) und Henry (Til Schweiger) zusammengefunden haben, bauen sie mit Magdalena (Emma Schweiger), Henry’s leiblicher Tochter, und Tristan (Samuel Finzi), Magdalena’s Stiefvater, ihre eigene Patchwork Familie auf. Henry hat allerdings immer noch nichts aus der Vergangenheit gelernt und kommt Katharina in Sachen Haushalt und Kindern kaum entgegen, woraufhin sie auszieht. Anschließend zieht Tristan bei Henry ein. Zusätzlich lernt Magdalena ihre erste Liebe kennen und Henry bemüht sich weiter, Katharina wieder für sich zu gewinnen. Was für allerlei Turbulenzen sorgt.
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