Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Es muss doch einen Grund geben, warum Komödien, die mit ihrem Humor deutlich unter die Gürtellinie zielen, von Kritikern gehasst werden und dennoch (meist sogar erfolgreich) immer wieder auf der Leinwand landen. Es ist eben schwer eine Komödie zu beurteilen, wenn jeder über etwas anders lacht. Gott bewahre, es gibt wahrscheinlich sogar Menschen, die Agent Ranjid lustig fanden. Aber so ist das nun einmal und dagegen kann bzw. sollte man auch nichts unternehmen. Bei Movie 43 ist die Chance nun wieder sehr groß, dass die Presse den Film zerreißen, aber das Publikum ihn lieben wird. Zugegeben, es gibt hier viel zu lachen. Aber leider mindestens genauso viel, das nervt, unlustig und unnötig ist. Da kann selbst der abnormale Cast nichts dran ändern.
Alles eigentlich unwichtig
Die Kostüme sind aller erste Sahne
Wonder Woman (Leslie Bibb) ist verzweifelt. Sie war mit Batman (Jason Sudeikis) im Bett und der scheint sich jetzt einfach nicht mehr bei ihr zu melden. Anscheinend hat er auch ganz andere Ziele. Dass Supergirl (Kristen Bell) und Robin (Justin Long) an einem Speed-Date teilnehmen und sich offensichtlich kennen lernen wollen, gefällt ihm überhaupt nicht. Am Rande sitzt Superman (Bobby Cannavale). Seine besten Tage scheinen gezählt zu sein. Der heruntergekommene, kettenrauchende Held beobachtet die Misere seiner Kollegen. Juliet Hulme (Kate Winslet) trifft sich mit einem Date (Hugh Jackman) auf einen Kaffee und wird dabei ganz schön von seinem Geburtsfehler überrascht. Währenddessen versucht die karriereorientierte Arlenes (Kate Bosworth) einen neuen MP3-Player zu entwickeln und an den Mann zu bringen. Erst völlig von sich überzeugt muss sie bald feststellen, dass ein MP3-Player mit einem Gewicht von 100 Pfund vielleicht doch ein bisschen zu schwer für den täglichen Gebrauch ist. Alles nicht so einfach…
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empath (Nicht registriert) |
Kommentar melden | 30.01.2013 - 00:05:40 |