Die Welt feiert den Tod
Ein Film über die Ergreifung von Osama Bin Laden. Das riecht doch förmlich nach einem Patriotismus-Overkill, oder? Immerhin feierte ganz Amerika die Ermordung des wohl berühmtesten Terroristen der Geschichte (über moralische Vertretbarkeit wird an dieser Stelle geschwiegen). Ist also Kathryn Bigelows Film Zero Dark Thirty (der die Jagd behandelt) nun ein Lobgesang auf den amerikanischen Geheimdienst und das amerikanische Militär? Mitnichten! Bigelow, die schon lange vor der Ergreifung Bin Ladens an diesem Film gewerkelt hat, wählte bewusst die entgegengesetzte Richtung. Denn egal wie groß auch der Erfolg scheint, so wird oft vergessen, welche Opfer dafür gebracht werden mussten. Zero Dark Thirty ist also kein wirklicher Film über die Tötung Bin Ladens, sondern über den ganz großen Verlust. Den Verlust der Menschlichkeit.
Die Welt schaut zu
Ein leichter Einsatz wird das sicher nicht
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beginnt die Jagd nach der Führungsspitze der Al-Qaida. Osama Bin Laden soll gefunden und für seine Taten bestraft werden. Die Elite-Truppe "Navy Seals Team 6", bestehend aus einer Spezialeinheit des CIA und Angehörigen des Militärs, soll den Terroristen finden. Die Spezialeinheit gilt als eine der besten der Welt. Koordiniert werden die Einsätze von der CIA-Analystin Maya (Jessica Chastain). Sie agiert aus dem Hintergrund und hat große Verantwortung zu tragen. Das Team hält sich in Abbottabad in Pakistan, an der Grenze zu Afghanistan, auf. In der Nähe wird der Aufenthaltsort Bin Ladens vermutet. Gleichzeitig wird weltweit und verdeckt ermittelt. Letztendlich kommt es zu einer Festnahme. Die spektakulären Bilder werden international übertragen und halten die gesamte Welt in Atem.
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26.11.12
Zero Dark Thirty
Prequel zum Osama bin Laden Film möglich
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