Prinzip Hoffnung
Wenn es am Schönsten ist, soll man gehen oder aufhören, heißt es. Die Entwickler-Bude Bungie hat sich diese Weisheit zu Herzen genommen und seiner Shooter-Serie Halo nach dem fünften Teil Adieu gesagt. Im Hintergrund arbeiten die Amis aber bereits seit Jahren an einer neuen Marke, die laut eigenen Angaben nichts weniger tun soll, als das Baller-Genre auf den Kopf zu stellen. Wir waren in der Firmenzenrale in Seattle und haben uns dem "Schicksal" gestellt.
Eine Shooter-Revolution?
Bungie will das Wort "episch" wohl neu definieren
Denn das neue Projekt wurde schlicht mit Destiny betitelt. Ein simpler, bescheidener Titel, der die Dimension dieses Vorhabens kaum widerspiegelt. Das Ding soll die Art, wie wir Shooter spielen, revolutionieren. Die Entwickler bezeichnen ihr neues Baby - an dem sie schon insgesamt sechs Jahre herumtüfteln - als "Shared World Shooter". Es sei ein Actionspiel in einer offenen, persistenten Welt, erklären sie. Gleichzeitig versuchen sie, jeden Vergleich mit MMOs zu vermeiden. Ja, beinahe panisch wollen sie bloß nicht in diese Schublade gesteckt werden. Aber um eine konkrete Aussage zum Geschäftsmodell drücken sie sich genau so gerne herum, wie viele andere Spiele-Macher in letzter Zeit. Nur eines sei klar: Es werde kein Abo-Bezahl-Modell geben.
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