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Apple
Autor: Marcel Benz
Geschrieben am 16.02.2012 - 11:19
Apple

App-Zugriff auf Benutzerdaten erfordert künftig Erlaubnis

Was einige Apps da in der letzten Zeit so getrieben haben, brachte Apple einiges an Kritik ein. Schließlich muss man überall explizit zustimmen, wenn jemand auf die eigenen Daten zugreifen will, doch bei Apps soll das nicht nötig sein?

Nein, das kann nicht wirklich gut gehen und das musste Apple zuletzt ebenfalls feststellen. Stein des Anstoßes war die App Path, welche das persönliche Adressbuch (mit sämtlichen Kontaktdaten) der Nutzer, ohne diese zuvor zu fragen, auf die eigenen Server schaufelte.

 

Zwar wurde recht fix ein Update für diese App veröffentlicht, das eine Benutzerabfrage integrierte, dennoch gibt es noch genug Apps da draußen, die weiterhin auf diese Methode setzen. Die Apps von Twitter und Yelp zählten ebenfalls dazu, jedoch ließen Updates auch hier nicht lange auf sich warten.

 

Die Kritik landete vornehmlich bei Apple, denn laut Meinung der Nutzer sollte es eine generelle Regelung geben, die eine Benutzerabfrage verpflichtend macht. Und genau das geschah nun. Demnach müssen alle Apps, die auf das Adressbuch zugreifen, künftig entsprechende Maßnahmen ergreifen.

 

"Apps, die die Kotaktdaten der Benutzer ohne deren vorherige Zustimmung sammeln oder übertragen, verstoßen gegen unsere Richtlinien," so der Apple Sprecher Tom Neumayr. "Wir arbeiten bereits daran und, wie wir es mit den Location Services gemacht haben, wird künftig jede App, welche auf die Kontaktdaten zugreifen möchte, eine ausdrückliche Erlaubnis des Benutzers benötigen."


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