Microsoft erzeugt Fight Club gegen Leaks 
Heutzutage kann man gar nicht vorsichtig genug sein. Denn wenn die falsche Person etwas erfährt, landet es schnell im Netz und verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Das soll bei der Xbox 720 natürlich nicht passieren.
Man weiß schon viel über die Xbox 720 und PlayStation 4, zumindest nimmt man es an. Denn im Netz wird bereits fröhlich über die RAM-Größen der Next-Gen-Konsolen oder deren mögliche Release-Termine geplaudert. Sony und Microsoft versuchen derweil vehement die Info-Leaks zu unterbinden. Nur wie eigentlich?
Dass Microsoft die Sicherheits-Vorkehrungen drastisch nach oben geschraubt hat, ist bereits bekannt. Doch ein Insider ließ nun etwas tiefer blicken und fand dabei einen sehr bildlichen Vergleich: Bei Microsoft läuft es ab wie beim Fight Club.
"Wenn Microsoft ein geheimes Projekt starten möchte, dann teilt man sich dort in Zelte auf - was für Fachrichtungs-übergreifende Teams steht", so der Insider. "Erstmals bekommt man etwas davon mit, wenn man zu einem Webcam-Einzelchat eingeladen wird, wo einem erklärt wird, dass es so ziemlich zugeht wie beim Fight Club. Es ist also nicht gestattet irgend einem zu erzählen, was man über diese Zelte erfahren hat."
"Man unterschreibt einen Haufen Papierkram und erst danach bekommt man einen Hinweis, woran zum Teufel man eigentlich arbeiten wird. Was ich daran verrückt finde, ist, dass man Zeit finden muss am Projekt zu arbeiten, ohne seinem Vorgesetzten sagen zu dürfen, woran man eigentlich arbeitet."
"Microsoft verschickt eine Liste mit Standard-Antworten, die man seinem Vorgesetzten geben darf, wenn er fragt, was man eigentlich mit seiner Zeit anfängt. Zusätzlich gibt es eine Telefonnummer, falls der Vorgesetzte einem nicht glaubt. Wenn der diese anruft, wird ihm bestätigt, dass der Mitarbeiter an einem Projekt arbeitet, jedoch nicht mehr."
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