Fan-Service geht anders
Mehrere Jahre mussten die Alien-Fans auf ein neues Spiel mit den Xenomorphs warten. Nach knapp sieben jähriger Entwicklungszeit hat Gearbox es aber endlich fertiggebracht und Aliens: Colonial Marines für die Xbox 360, den PC und die PlayStation 3 (später folgt noch die Nintendo Wii U) veröffentlicht. Und tatsächlich: Zum Fürchten ist der Shooter wahrlich geworden… allerdings nicht im positiven Sinne…
Rettung von der Rettungsmission
Die Rettungsmission wird zum Desaster
Die Story von Aliens: Colonial Marines liest sich auf den ersten Blick gar nicht mal so uninteressant, vor allem für Fans der Film-Reihe. Der Titel setzt 17 Wochen nach dem Ende des zweiten Streifens ein, bei dem Corporal Hicks einen Hilferuf abgelassen hat. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Marines Christopher Winter, der mit seinen Kameraden das Transport-Schiff USS Sulaco untersuchen und herausfinden soll, was mit Ellen Ripley, Hicks und Co. passiert ist. Natürlich entpuppt sich diese Rettungsmission als komplettes Fiasko. Nicht nur, dass sie ein heilloses Chaos vorfinden, sie selbst werden auch noch von den wütenden Aliens angegriffen und auf dem Planeten LV-426 festgehalten. Es beginnt ein Kampf ums Überleben. Nicht originell, aber für Alien-Fans hört sich die Story doch ganz interessant an, immerhin soll Aliens: Colonial Marines, laut Gearbox-Chef Randy Pitchford, ein „Dienst für die Fans“ werden. Nun ja. Nicht nur, dass die Handlung ziemlich platt inszeniert ist, sie will zu keiner Weise auch nur ansatzweise Spannung aufbauen. Fan-Service ist das sicherlich nicht.
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